Willkommen in der Sammlung mikroskopischer Präparate.
Hier soll eine Präsentation interessanter mikroskopischer Präparate und Objekte entstehen, deren Schwerpunkt auf dem kontinentalen Raum liegt. Und Fragen beantworten: Wer hat diese Präparate hergestellt, wie und für wen?
Ähnliches findet man für den angelsächsischen Raum (siehe Internet-Links), speziell für die heute sehr gesuchten Salonpräparate der viktorianischen Zeit.
Öffnen Sie eine der Schubladen, um Präparate anzusehen oder suchen Sie in der Liste der Hersteller einen Namen. => Diese Funktion wird demnächst aktiviert!
Mikroskopische Präparate stellt der forschende Wissenschaftler her, meist ohne großen Wert auf Ästhetik – aber es gibt Ausnahmen! -, andere, sogenannte ‘Salonpräparate’ dienen allein der Freude über die Kunstformen der Natur, oft selbst als kleines Kunstwerk gelegt. Sie sind besonders begehrt!
Die große Mehrzahl in Deutschland kommerziell hergestellter Präparate dienten dem Unterricht an Schulen (Fa. Lieder in Stuttgart, Felix Kunze in Leipzig u.v.a.) und Universitäten (so die berühmte Histologie von Heidenhain in Tübingen), oder auch interessierten Mikroskopikern, die z.B. von der Franckschen Verlagshandlung beliefert wurden. Die hohe Kunst der Salonmikroskopie hat sich hierzulande nur in einigen wenigen, aber dafür ganz herausragenden Beispielen entwickelt: Die Hamburger Firma Möller ist hierfür das eindrucksvollste Beispiel.
Als Testpräparate zur Prüfung der Auflösung mikroskopischer Optiken dienten Schmetterlingsschüppchen, Diatomeen und eingravierte Linienmuster (‘Testplatten’, z.B. von F. Nobert, später E. Abbe).
Vielleicht haben Sie selbst ein schönes Präparat oder Informationen zu einem Hersteller oder einer Firmengeschichte? Sie sind herzlich eingeladen, mit Ihrem Beitrag (Photo und Text) diese Sammlung zu erweitern und zu ergänzen. Die Homepage und das Forum, auf welchem Sie ebenfalls willkommen sind, sollen dem gegenseitigen Austausch dienen.
Tübingen, im August 2012,
Alfons Renz
